18. Dezember 2013
Getestet: HAMA Sternfilter ★★★★
Zu unseren wichtigsten Arbeitsutensilien als Blogger zählen definitiv unsere Kameras und Objektive. Ohne würde nicht viel laufen und es würde nur noch halb soviel Spaß machen. Dazu gehört aktuell eine Canon 550D, Canon 60D und eine etwas ältere, aber noch ziemlich gute Canon 50D zu unserem Equipment. Neben ein paar guten Objektiven, darf es auch nicht an diverse Filter mangeln - hier mögen wir es nicht zu verspielt, aber eines musste doch sein. Ein Sternfilter. Wie es dazu kam?
Mila steht total auf Sternchen - sei es Klamotten, Handtücher oder Bettwäsche. Eines Abends sah Mila ein paar Bildchen und war von den Sternchen auf diversen Lichtquellen total begeistert. Das brachte mich auf die Idee, ihr einen solchen Sternchenfilter für ihr 50er Festbrennweiten-Objektiv und für unser 40er Festbrennweiten-Objektiv zu kaufen.

Der HAMA Sternfilter
Leider nicht mehr beim Händler unserer Wahl erhältlich, aber eine Alternative haben wir euch verlinkt. Im Test ist allerdings nur der Filter von HAMA.
Sternchen?! Dies erinnerte mich an einen Film mit einem “Glamourvampir” und ich stellte analysierend fest “Mädels und die Beziehung zu bling-bling-Dingen scheint normal zu sein.” Und da war er nun. Für damalige 17 Euro (Zu diesen Zeitpunkt war es ein Angebot bei Amazon) habe ich Mila ihren heiß ersehnten Wunsch nach diesem Filter erfüllt. Das oben verlinkte 3er-Set kostet derzeit an die 33 Euro. Nach einigen Test-Bildern mit dem HAMA-Filter war ihre Meinung aber eindeutig. Sie war begeistert!
Noch mehr Gelegenheit diesen zu testen, hatte sie an jenem besagten Freitagabend, wo wir eigentlich nach Trier zum Weihnachtsmarkt fahren wollten. Diese Fahrt viel ja wortwörtlich ins Wasser. Dennoch nutzten wir die Zeit für ein paar Bilder mit ihrem neuen Filter.
Sternfilter - eine schöne Spielerrei mit künsterlichem Spielraum
Hier ein gesundes Gleichgewicht mit wenigen Punktlichtquellen zu finden, um so ein stimmiges Bild zu schaffen, ist schon eine nette Herausforderung. Wer gerne etwas spielt und übertriebene Effekte mag, um so seinen Bildern etwas besonderes verschaffen zu wollen, kann mit einer Investition von 17 Euro, etwas nettes erwerben. Und ja - man kann damit durchaus brauchbare Fotos schießen und diese in der Nachbearbeitung künsterlich aufwerten.

Und das denkt Mila über den Sternchenfilter:
Mila findet den Filter toll. Was soll sie auch anders sagen? Sie bekam ihn geschenkt und es gibt Sternchen, viele Sternchen. Allerdings musste sie sich eingestehen, dass dieser Filter für einen professionellen Einsatz, etwas zuviel Spielerei sein kann. Sind zu viele Lichtquellen vorhanden, endet es in einem Sternenmeer. Auf dem unteren Bild ist zwar kein Sternenmeer zu sehen, allerdings ist es schon ein wenig grenzwertig. Es gibt durch die Laternen und die beleuchteten Hausnummern einfach zu viele Lichtquellen, so dass das Bild ein wenig unruhig wirkt. Gäbe es nur die Laternen oder die beleuchteten Hausnummern als Lichtquelle, dann würde das Bild gleich eine ganz andere Wirkung erzielen

Gerade jetzt zur Weihnachszeit, kann man das ein oder andere Bild, mit Hilfe von punktuellen Lichtquellen und diesem Filter, kreativ aufwerten. Auf den Weihnachtsmärkten gibt es zum Beispiel viele Lichtquellen, die sich gut eignen um schöne weihnachtliche Fotos zu machen. Es ist jedoch Obacht geboten, zu viele Lichtquellen mit einbezogen und es entsteht das bereits oben genannte übertriebene Sternenmeer.

Bei diesem Bild dient eine kleine Lichterkette als Lichtquelle. Durch das Tablett mit den Süßigkeiten, ist nicht jedes einzelne Lämpchen sichtbar, sondern nur die drei auf der linken Seite. So wird das weihnachtliche Ambiente schön unterstützt.
Unser Fazit:
Wenige Lichtquellen oder gar Lichtspiegelungen, können für ein gelungenes und stimmiges Ergebnis sorgen - auch wenn dieses nicht immer realistisch erscheinen mag. Auf einer Punkteskala von 1 bis 10, wobei die zehn hier für den wohl besten, kreativsten und sinnvollsten Einsatz stehen würde, bekommt dieser Filter 6 Punkte. Wie bereits angesprochen, ist dieser Filter in der professionellen Fotografie nur bedingt nutzbar - kann aber bei gezieltem Einsatz sehr ansehnliche Ergebnisse liefern.
Der Hama Sternfilter ist für den Einsatz in der Dokumentationsfotografie eher nicht geeignet, jedoch für die Künsterliche Seite ein sehr nettes und spaßiges Gadget.
Hinweis: Die oben stehenden Links zu den Kameras und zum Filter sind Affiliate-Links von Amazon. Damit verdienen wir von Helden unterwegs bei einer Bestellung etwas mit und können unser Blog damit am laufen halten und weiterentwickeln. Wir erhalten bei einem Kauf nur eine Provision - ihr zahlt definitiv nicht mehr. Wir würden uns über eure Unterstützung aber riesig freuen! 😍